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Tschüss Paul…

schon wieder ist ein Jahr vergangen: Paul Ampenberger beendet zum 31.8. seinen Bundesfreiwilligendienst bei uns. Freitag war sein letzter Arbeitstag, die verbleibenden 2 Wochen genießt er seinen restlichen Urlaub.

Für Paul und den TRV war das eine ereignisreiche Zeit; leider beeinflusst durch die Corona-Pandemie, zunächst mit dem „Lockdown“, während dessen Paul freigestellt war und ab Mitte Mai mit ersten Lockerungen, die es uns ermöglicht haben mit Einschränkungen wieder zu Rudern.

Nichtsdestotrotz hat Paul viel für unseren TRV erreicht und sich auch selbst weiterentwickelt, was ja für junge Menschen mit ein wesentliches Ziel des Programms ist. Ich bin sicher, dass auch einige von euch, so wie ich, interessiert beobachtet haben, wie ein junger Mensch über das Jahr ein Stück erwachsener wurde. Für einen Verein ist es eine schöne Sache so eine Möglichkeit anbieten zu können – und gleichzeitig auch davon zu profitieren. Wie sagt man so schön auf neu-deutsch: eine Win-Win-Situation!

Als bereits erfahrener Ruderer konnte Paul gleich von Beginn als Betreuer beim Schnupper- und Damenrudern und beim regulären Training seine Kenntnisse einbringen. Seit dem Trainer C Kurs im November ist er lizensierter Trainer und hat erst das Wintertraining in der Halle und dann ab Juni das reguläre Training unterstützt. Einige von euch haben auch sein Angebot für individuelles Coaching auf dem Wasser genutzt, um nach der Winter-/Corona-Pause die Rudertechnik wieder aufzupolieren. Ohne Paul hätten wir sicher nicht solch ein breites Trainingsprogramm anbieten und auch tagsüber während der Woche einen Stegmeister entsprechend unserer Corona-Richtlinien stellen können.

Nun kann man sich natürlich fragen, was ein Bufti so macht, wenn er nicht im Boot sitzt oder in der Turnhalle herumhüpft. Einige Ergebnisse seiner Arbeit sind sicher offensichtlich, z.B. dass Hallen-Tore und Fensterläden wieder in einem kräftigen Blau strahlen und das Tor zum See einen neuen Anstrich hat. Andere Arbeiten treten nicht so in den Vordergrund, weil man halt davon ausgeht, dass das Vereinsgelände und unsere Gebäude sauber aussehen. Da steckt viel und regelmäßige Arbeit drin.

Weiterhin hat Paul – unterstützt von Simon – einige Boote grundlegend überarbeitet (z.B. die Starnberg), viele wieder in Schuss gebracht (z.B. Saxonia) und so nebenher noch den Blättern aller Macon-Skulls einen neuen blauen Anstrich verpasst. Herta, einer unserer Holz-Gig-4er mit Steuer, darf man wohl als sein „Gesellenstück“ bezeichnen: neben der Erneuerung der kompletten Innenausstattung hat er den Außenanstrich ganz neu aufgebaut. Das heißt zunächst einmal den alten Lack komplett runter, und dann in 5 Schichten (oder waren es 7?) immer wieder lackieren und anschleifen und lackieren. Schaut euch das Boot mal an, es ist echt ein Schmuckstück geworden! 

Betreut von Frank, mit viel Unterstützung von Simon, hat Paul für uns in seinem Jahr als Bufti enorm viel geleistet. Nicht unerwähnt darf natürlich sein Vater Sebastian bleiben: ohne seine handwerkliche Expertise und vor allem auch mentale Unterstützung hätte das nicht funktioniert.

Vielen Dank an Paul und seine Unterstützer für diese tolle Leistung! Es war super, Paul, dass Du als Bufti bei uns warst!!!

Paul wird uns auch nach seiner Bufti-Zeit als Trainer erhalten bleiben. Er wird im September eine Ausbildung bei Sebastian beginnen und die beiden haben uns zugesichert, dass Paul die Flexibilität haben wird, weiterhin als Trainer zu unterstützen.Noch etwas Praktisches: Ob und wie wir den Trainingsplan während und nach dem Urlaub von Paul aufrechterhalten können klärt Cassi aktuell mit ihrem Team. Wir informieren schnellst möglich!

Im Namen des Vorstands

René